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Die alten Oberländer 01

Der Abschnitt des Saaletales bei Rudolfstein, hat schon in der Vor- und Frühgeschichte eine Rolle gespielt. Da sich an der Saalefurt zwei wichtige Straßen trafen, wurden auf beiden Seiten der Straße wahrscheinlich schon sehr früh Befestigungen angelegt. Auf der einen Seite befindet sich heute Rudolphstein, auf der Anderen Sparnberg.
Da im Mittelalter schon nach Eisen- und Kupfererz gegraben wurde, erhielt der Ort den Namen Eisenbühl.
Das Gebiet um die Saale gehörte nachweislich den Sparnbergern, Pezold von Sparnberg ist im Jahre 1389 als Besitzer des Hammers "unter dem Eisenbühl" bezeugt. Diesen verkaufte er, mit allen "Zugehörungen", an Heinrich Oberländer. Der Erbzins betrug einen Schocks Meißner Groschen, der halb auf Michaelis und halb auf Walburgis fällig war, sowie einer Weihnachtssemmel, zu drei Groschen.
Sollte der Hammer von den Sparnberger nicht genügend zu schützen sein, durften sich die Oberländer oder deren Erben, einen anderen Schutzherren wählen.
Dieser Heinrich Oberländer gilt als Ahnherr aller Oberländer-Linien. Der Ort aus dem Heinrich kam ist unbekannt. Es steht fest, dass die Oberländer Hammerherren auf dem Saalhammer waren. Sie waren bürgerlicher Abstammung, obwohl sie ein Wappen führten, dass in der Helmzier ein Hammereisen zeigte.
Die Familie erhielt am 14. Juli 1623, wegen ihrer Verdienste im Kampf gegen die Türken, von Kaiser Ferdinand II. einen kaiserlichen Wappenbrief.
Der Saalehammer und das Gut Saalbach bildeten den Grundstock der oberländerschen Besitzungen, den Oberländer gehörte zeitweise auch Rudolphstein, Sachsenvorwerk und Teile von Moos. Vorübergehend besaßen sie auch in Tiefengrün zwei Höfe.

Quelle: Genealogie der Oberländer, in meinem Besitz, Verfasser unbekannt.

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