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NS. Die
Schwester jetzige
Defuncta hat nicht
geheiratet und
ihre Kinder sind
noch unversorgt.
Erben seiner Geschwister zu-
gleich hiermit abgetreten.
8.
Die aus dem Hauskaufe an Kupfers
Schwester zu gewährenden 47 Thaler
ihres Erbantheils von 100 Thaler vom Hauße,
würden selbiger bei ihrer Verhei-
ratung und Räumung des Haußes
mit ihren Kindern nächst der bei der
Quittung beizubringenden Verzicht-
leistung für sich und ihre Kinder baar
ausgezahlt, heiratet sie aber nicht aus-
wärts, so sollen diese 47 Thaler solange die
Kinder unversorgt jedoch unverzinst auf
dem Hauße hypothecerisch stehen bleiben.
Wenn dann allerseits Erbinteressen-
ten und rechtl. Contrahenten mit dieser
Verabhandlung wohleinig und zufrie-
den gewesen, allen dagegen laufenden
Rechtsbehelfen, als des Irrthums der listigen
Uiberredung, der Verletzung über die Hälfte
und wie sie sonst Kainen haben mögen
vergleichsweise gegeneinander respektrl.

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Quelle: Staatsarchiv Leipzig, Rittergut Nischwitz Nr.38

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